Zum Thema Zulassung.....

Ich habe den Trecker nun endlich auf ein "schwarzes" Kennzeichen zugelassen. Dies bietet meines Erachtens zwei Vorteile.

1. Ich kann fahren wann und wo ich will ..... außer BAB ;-))

2. Der Überrollbügel ist nicht mehr notwendig. (ist nur von der Berufsgenossenschaft vorgeschrieben)

Nachteil: teurer, und Anhänger benötigen eigene Zulassung/Versicherung.....

90€ Steuer und 24€ Versicherung sind ungefähr das doppelte, was eine "grüne" Zulassung kosten würde. Das ist es mir Wert.. Mein PKW-Anhänger ist sowieso zugelassen.....

Auch mit der "schwarzen" Nummer bleibt er eine "Landwirtschaftliche Zugmaschine", somit sind Feld- Wald- und Wiesenwege nach wie vor erlaubt. Selbst der 2 Achser Anhänger darf mit der Führerschein Klasse 3 noch gezogen werden wenn er halt zugelassen ist.

Wo kein Kläger, da kein Richter..... bis etwas passiert, dann fängt der Ärger an.

Natürlich ist die "grüne" Nummer billiger, aber wenn man mal an Sonn- und Feiertagen unterwegs ist kann selbst der kleinste "Unfall" schnell tiefe Löcher in die Geldbörse reißen.. Treckertreffen finden meist an Wochenenden und in größerer Entfernung statt. Man stelle sich nur vor: man "rast" mit 19,5 Km/h am späten Abend (dunkel) in Richtung Heimat, Autofahrer bemerkt zu spät die Geschwindigkeitsdifferenz und semmelt in den Graben....es wird teuer und  die Frage nach dem Grund für die Fahrt wird  auftauchen....

Ich selbst hab schon Lehrgeld bezahlt: Nachdem ein 12 Jähriger mit dem D15 ein Garagentor eingedrückt hatte, wäre es mit Sicherheit schwer geworden der Versicherung zu erklären wie ein auf SLS zugelassener Traktor im Alzeyer Raum ein Tor zerbröselt.

Bei Veranstaltungen habe ich schon oft beobachtet, daß Eltern ohne zu Fragen ihre Kinder auf den Sitz setzen um ein Foto zu schießen.... Später kommt man zu Trecker dann ist der Gang raus und die Warnblickanlage/Blinker eingeschaltet....ich muss auch noch lernen nachher nachzuschauen ob alle Hebel richtig stehen (letzt war die Hydraulik eingeschaltet).

Ich habe dagegen folgende Maßnamen getroffen, siehe Sicherheit....

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Ersatzkohlebürsten für Anlasser und Lichtmaschine bekommt man am besten bei einem Boschdienst. Altteile mitnehmen und nach passender Größe suchen...

Sollte es keine Original Größen mehr geben besteht aber leicht die Möglichkeit eigene "Maßanfertigungen" herzustellen.

Ich besorge mir dann eine ähnliche Kohlenbürste, die ein wenig größer als das Original ist und schleife sie auf das passende Maß runter. Hat bis jetzt immer gut funktioniert.

 Bei "Deutzland" gibt es diverse Links zu Verlagen mit einschlägiger Literatur 

 Als RAL Farbnummern wurden mir  folgende Farben für den Trecker genannt:

grün 6001
gelb 1018 (Linien)
und rot für die Felgen 3002

Beim D25 habe ich schon öfter von abgerissenen Steckachsen gehört und selbst schon mal eine gewechselt.

Scheint ein bisschen zu schwächeln...

Wer noch ein Neuteil ergattert, sollte gleich neue Radbolzen mitordern. Sonst muss man die alten austreiben und bei der neuen wieder einschlagen.

Auf der rechten Seite fällt beim rausziehen aus dem Achskörper die Schiebemuffe der Differenzialsperre runter. Mit schlankem Arm kann man sie wieder auf Position bringen... Besser noch gleich den Diff.Hebel betätigen und mit einem passenden Stück Holz oder Spanngurt fixieren. Das hält die Muffe oben. Wenn nun noch das abgebrochene Stück zu greifen ist kann man sich die Demontage des Achskörpers sparen. Wie das mit dem Radlager war weiß ich gar nicht mehr, dürfte aber kein Problem sein sonst wüsste ich es noch ;-) (Ich glaube, daß Lager war schon aufgezogen)

Endlich habe ich auch einen "Beifahrersitz" gebastelt.....

 Zwei Winkeleisen 15x40 mm und 24 cm lang dienen als Träger, vier Gummisegmente und vier Leisten aus Teakholz sollen das ganze einigermaßen bequem machen.....

 

August 2005

Nun habe ich auch das leidige Steckdosenproblem gelöst.

Sogar einen Bremslichtschalter habe ich montiert. Jetzt leuchten am Anhänger die Bremslichter wenn ich in die "Eisen" steige.....

Da von vorn nur eine Leitung für die Rücklichter installiert ist muss in der Steckdose eine Brücke für die Rückleuchten links und rechts geklemmt werden damit bei dem normalen PKW Anhänger auch beide Rückleuchten leuchten.

Um das leidige Adapterproblem zu lösen habe ich gleich beide Dosen montiert. Jetzt kann ich wahlweise 7- oder 13 polige Stecker verwenden. 

 

 

Ebenso ist das "drehbare Zugmaul" wieder drehbar!!

Drei Stunden harte Arbeit, mit Schweißbrenner, Brechstange, Hammer, Öl und Fett haben den Rost weichen lassen.

Das Zugmaul verfügt über eine sehr starke Fesstellfeder auf einem Rastpunkt, der es in der Normalstellung hält.

Also Vorsicht: Wer den Schmiernippel samt Verschraubung aufdreht, könnte eine Überraschung erleben. Ich schätze die Feder fliegt einem um die Ohren.

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"Sicherheit" gegen unbefugtes Bedienen.......

Ich selbst habe da schon einige negative Erfahrung gemacht.... leider steht mein Trecker in einem leicht zugänglichen Bereich. An Veranstaltungen werden Kinder von den Eltern auf den Sitz gesetzt und spielen an allem rum.

Als erstes habe ich vorn am Batteriefach einen Batteriehauptschalter angebaut (Autozub. oder Boschdienst ca. 10-15 €)

Masseleitung oder Batteriekabel vom Schrottplatz und evtl. eine neue Batterieklemme.. ist alles was man an Material dazu braucht.

Ist an der Spritzschutzwand unter der Haube, neben dem Sicherungskasten gut unterzubringen. Von außen nicht sichtbar und trotzdem leicht zu bedienen. Wirkt gut gegen eingeschaltete Warnblinkanlage und Starversuche mit dem berühmten "Nagel".

Außerdem beugt es bei längerer Standzeit, Batterieentladung und Kabelbränden vor.

 

Handbremse..: Beim D15 ein teuflisches Gerät, eine falsche Fußbewegung und das Ding ist lose..... Ich habe mir einen Holzkeil geschnitten, der bei angezogener Bremse genau zwischen Achskörper und Bremshebel passt. Dadurch ist ein versehendliches lösen der Bremse unmöglich.

Wenn ich an Steigungen den Trecker abstellen muß, kommen noch zusätzlich zwei Unterlegkeile zum Einsatz.

Für den Transport der Sachen habe ich auf der rechten Seite über dem Achskörper eine alte Munitionskiste aus Blech montiert.

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Restauration eines D15

 

Hermann, und zwei Monate Arbeit....

Leider musste noch der Kolben und die Ringe erneuert werden.

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